Lauf zwischen den Meeren über Gut Hemmelmark

Lauf zwischen den Meeren8. Wechselpunkt Gut Hemmelmark (Lauf zwischen den Meeren)

Am 28.05.2011 fällt der Startschuss zum sechsten Lauf zwischen den Meeren.
Der Start wird wie gewohnt am Hafen in Husum erfolgen, Ziel ist wie immer Damp. Insgesamt weist der Lauf 10 Teilabschnitte mit Distanzen von 7,6 bis 11,5 Kilometern und einer Gesamtentfernung von 96,4 Kilometern auf. Der Charakter eines Landschafts- und Erlebnislaufs steht weiterhin ganz im Vordergrund. Zwar nehmen zu unserer Freude immer wieder schnelle Mannschaften teil, die gewinnen wollen. Andererseits ist der Zuspruch gerade bei Freizeitsportlern sehr hoch. Hier findet sich auch unsere primäre Zielgruppe. Firmen, Unternehmensabteilungen, Behörden nutzen den Lauf zwischen den Meeren, um ihre Bemühungen bezüglich der betrieblichen Gesundheitsförderung zu strukturieren und die Motivation ihrer Mitarbeiter zu steigern. Der Staffellauf vereint in unerreichter Weise gesundheitliches Engagement des Einzelnen und Teambuilding, sinnvolle Freizeitgestaltung und spannendes Event.

Strecke

Von der Nord- zur Ostsee

Die 97,3 Kilometer lange Laufstrecke führt die Staffelläuferinnen und -läufer  einmal quer durch Schleswig-Holstein. Der Start erfolgt am Hafen in Husum, dann geht es durchs flache Nordfriesland über Wittbek nach Hollingstedt, von dort zum Wikinger-Kulturdenkmal Waldemars Mauer nach Dannewerk, anschließend über die 3,5 km der Landebahn des Fliegerhorsts Jagel und zwischen Selker und Haddebyer Noor hindurch zur Schlei bei Fahrdorf mit Blick auf den Schleswiger Dom, weiter vorbei an Louisenlund nach Fleckeby, Gammelby und zum Gut Hemmelmark. Dort beginnt der letzte Teil der Strecke durch die wellige Endmoränenlandschaft von Schwansen mit den Etappen nach Klein Waabs und zum Ziel am Strand im Ostseebad Damp. Insgesamt weist der Lauf 10 Teilabschnitte mit Distanzen von 8,1 bis 11,7 Kilometern und einer Gesamtentfernung von 97,3  Kilometern auf.

Informationen zu den Teilstrecken:

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Klassik und Charme auf Gut Hemmelmark

Gut Hemmelmark ist eine Ortschaft mit einem alten Herrenhaus in Barkelsby bei Eckernförde in Schleswig-Holstein. Die bis dahin eigenständige Gemeinde Gutsbezirk Hemmelmark kam 1928 samt den dazugehörigen Ortschaften (wie zum Beispiel Louisenberg) zu Barkelsby.

Das Torhaus auf Gut Hemmelmark

Inschrift auf Gut Hemmelmark

Geschichte

Hemmelmark war im Mittelalter ein Gut der uradligen schleswig-holsteinischen Familie Sehestedt. Schack Sehested geriet als Anhänger König Christian II. von Dänemark zwischen die Fronten und wurde von König Friedrich II. eingekerkert. Hemmelmark wurde zugunsten der Krone 1527 eingezogen. Einer seiner Nachfolger gab Hemmelmark dann allerdings an den Neffen Otto Sehestedt zurück. 1728 gelangte das Gut nach mehreren Besitzerwechseln an die Familie von Heespen und die mit ihnen verschwägerte Familie von Hedemann. Es folgten ab 1817 mehrere Besitzerwechsel. Albert Wilhelm Heinrich von Preußen (Prinz Heinrich) kaufte das Gut 1894 als Landsitz nahe seiner Residenz in der Kriegshafenstadt Kiel. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das heutige Herrenhaus im Stil englischer Landhäuser vom Architekt und Hofbaumeister Ernst von Ihne anstelle des Vorgängerbaus von Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut. Der Prinz lebte hier bis zu seinem Tod 1929. Beerdigt wurde er in einer Kapelle, die nach russischem Vorbild errichtet wurde, auf einem Feld zwischen Hohenstein und Hemmelmark. Diese Kapelle liegt unmittelbar neben einem Hünengrab und ist von Bäumen umgeben.

Das Gut erbte sein zweiter Sohn Sigismund (1896-1978), später dessen Tochter Prinzessin Barbara von Preußen (1920-1994), verheiratete Herzogin (Christian-Ludwig) von Mecklenburg, die mit ihrer Familie in Hemmelmark wohnte.

Von 1959 bis 1972 unterhielt der Johanniter-Orden im Herrenhaus ein Internat für Jungen und Mädchen.

Siehe auch:

Gut Hemmelmark an der Ostsee

Gut Hemmelmark an der Ostsee

Gut Hemmelmark in Barkelsby

Wappen von Barkeslby

Die Gemeinde Barkelsby, nördlich von der Eckernförder Bucht und der Stadt Eckernförde gelegen, grenzt an die Gemeinden Gammelby, Rieseby, Loose und Waabs.

Zum Ort Barkelsby gehören die Ortsteile: Böhnrüh, Engels­burg, Hemmelmark, Hemmelmark Schmiede, Hohenstein, Mohrberg, Neubarkelsby, Rossee, Rosseemoor, Rögen und Westerschau.

Barkelsby wurde erstmals im Jahre 1542 als „Berkeißbu“ urkundlich erwähnt. Der Name steht vermutlich für „das Dorf des Biarnkil“. Biarnkil ist vom altdänischen „biorn“ für „Bär“  und  „ketil“ für „Kessel“ abgeleitet.

Die Hügellandschaft von Schwansen hat in Barkelsby seine größten Erhebungen, und vor allem im Frühjahr thront das fast 1.500-Seelen-Dorf mit seinen mustergültigen Neubauvierteln über einem Meer aus blühenden Raps- und Kornfeldern.

Das „Gut Hemmelmark“ weist eine reiche Geschichte auf. So gelangte Hemmelmark 1896 in den Besitz des Hauses Hohenzollern. Prinz Heinrich von Preußen, der Bruder Kaiser Wilhelms II, benötigte als hoher Marineoffizier einen reprä­sentativen Sitz in der Nähe Kiels. Prinz Heinrich ist den Barkelsbyern als Autonarr und Erfinder des Scheibenwischers bis heute in lebendiger Erinnerung geblieben. Die Oldtimer-Rallye „Eckernförder Classics“ fährt zur Erinnerung zum Herrenhaus Hemmelmark.

In früherer Zeit waren die meisten Barkelsbyer Hufner oder Bauern und versorgten mit ihrer großen Meierei die Stadt Eckernförde mit Milch. Die Eckernförder Kleinbahn bummelte durch den Ort bis nach Kappeln und Rendsburg und machte am ehemaligen Dorfkrug „Schwarzer Adler“ Halt. Doch seit den 70er Jahren gibt es keinen „Schwarzen Adler“ mehr. Auf der Kleinbahntrasse wurde die Bundesstraße 203, die „Schwansenstraße“, gebaut. Das Dorfleben konzentriert sich heute haupt­sächlich auf die gemeindeeigene Sporthalle, die evangelische Kirche, die Feuerwehr, das DRK und den Barkelsbyer Sportverein.

Eine mächtige „Friedenseiche“ (2004 durch Blitzschlag und Sturm zerstört), die zum 100. Geburtstag von Kaiser Wilhelm I. gepflanzt wurde, steht im Mittelpunkt des Wappens als Wahrzeichen der Gemeinde. Mit dem eingebogenen Schild­haupt sollen die flachen Hügel, welche die Landschaft in Schwansen prägen, dargestellt werden. Der blaue Wellenbalken darunter bezeichnet die Kolholmer Au, die durch Barkelsby fließt.

Sehenswürdigkeiten:
Das Herrenhaus „Gut Hohenstein“ mit angegliedertem Heimatmuseum und das ehemalige Herren­haus Hemmelmark, 1903/04 im englischen Landhaus-Stil errichtet. Aus dem 18. Jahrhundert stammen zwei Guts­scheunen mit reetgedecktem Dach.

Quelle: Amt Schlei-Ostsee

Einwohner und Gemeindefläche

Einwohner (Stand:31.03.2010) 1.440
Fläche 1.785 ha